Organisationen, die von einem fragmentierten, manuellen Zutrittsmanagement zu einem zentralisierten PIAM-Ansatz wechseln, sehen den Nutzen in der Regel in drei Bereichen.
Der erste ist administrative Effizienz. Aufgaben, die zuvor eine parallele manuelle Eingabe in mehreren Systemen erforderten, etwa die Ausstellung eines Ausweises, die Gewährung eines temporären Zutritts für einen Fremdfirmenmitarbeiter oder die Schließung eines Kontos beim Austritt einer Person, werden nun über einen einzigen Workflow statt über mehrere abgewickelt. Sicherheits- und Facility-Teams berichten in der Regel von spürbaren, dauerhaften Zeitersparnissen, die es ihnen ermöglichen, sich auf höherwertige Aufgaben statt auf repetitive Dateneingaben zu konzentrieren.
Der zweite ist eine stärkere, konsistentere Sicherheitslage. Da der Entzug von Zutrittsrechten automatisch und zentral erfolgt, verkürzt sich das Zeitfenster, in dem ein ausgeschiedener Mitarbeiter oder ein beendeter Fremdfirmeneinsatz noch aktiven Zutritt behält, erheblich, wodurch eine der hartnäckigsten Schwachstellen der physischen Sicherheit geschlossen wird.
Der dritte ist Audit-Bereitschaft. Anstatt bei einer Anfrage von Regulierungsbehörde, Prüfer oder Kunde die Zutrittsnachweise aus mehreren unverbundenen Systemen zusammenzustellen, können Sicherheits- und Compliance-Teams auf einen einzigen, zentral gepflegten Datensatz zurückgreifen und dokumentieren, wer wann worauf Zugriff hatte.
Keiner dieser Effekte hängt von einem einzelnen dramatischen Vorher-Nachher-Moment ab. Es ist der kumulative Effekt aus dem Wegfall manueller Schritte und dem Schließen von Lücken, Standort für Standort und System für System, der die Verbesserung bringt.